25.6.07

Lektion: Im Namen des Fernsehens: Gerichtsshows

Heute wollen wir lernen, warum die Nachmittags-Gerichtsshows so gut sind.

Hierfür führen wir ein neues TV-Lernwerkzeug ein: die Hart-aber-unfair-Fakten.

Hart-aber-unfair-Fakten sind Informationen, die uns alles Wissenswerte und vor allem Schreckliche über einen bestimmten Sachbereich im Fernsehen mitteilen.

Für die Gerichtsshows lauten die wichtigsten Hart-aber-unfair-Fakten:

Alle Personen sind die wirklichen Menschen aus echten Fällen, und keine Schauspieler. Denn kein Schauspieler kann so schlecht spielen.

Die Angeklagten und Zeugen arbeiten außerdem als Modelle für Fahndungsfotos und als Vorlage für Playmobil-Figuren.

Die Sekretärin von Richter Hold spielt bei der Salesch immer die Nutte.

Das war ein Blick hinter die Kulissen von den Gerichtsshows. Das nächste Mal lernen wir, warum es bisher nicht gelang, Barbara Salesch hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Foto (c) Constantin Entertainment, SAT.1

1 Kommentar:

Starz hat gesagt…

RTL hat sich offensichtlich nach Deiner Maßgabe GERICHTET... kress meldet gestern einen radikalen Neuanfang am Nachmittag. Getreu dem Motto: Hilf' dir selbst, dann hilft dir RTL kommt jetzt die "Familienhilfe" anstatt des "Familiengericht" um die Ecke.
"RTL frischt im Herbst sein werktägliches Nachmittagsprogramm auf. Um 15 Uhr wird künftig die neue Reihe "Susan - Familienhilfe mit Herz" laufen, "Das Familiengericht" muss dafür nach fünf Jahren weichen. In der neuen Sendung hilft Susan Al-Akel Familien mit Problemen, produzieren wird Vera Int-Veens Firma time2talk."
Auch das also ein Familien-Gericht mit den gleichen alten gammeligen Zutaten....